Erzählungen

Ich, Margarita

Erzählungen

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Ana Kord­saia (*1968) lebt und arbeitet als Autorin, Über­set­zerin und Kultur­jour­na­listin in Tbilissi. Ihre ausdrucks­starken und emotio­nalen Erzäh­lungen und Kurz­ge­schichten über Männer und Frauen, Liebe und Hass, Sex und Enttäu­schung sind leicht über­spannt und ein wenig zynisch und finden gerade deshalb den Weg zum Leser. Ana Kord­saia hat bisher zwei Erzähl­bände veröf­f­ent­licht, sie wurde mit verschie­denen geor­gi­schen Lite­ra­tur­p­reisen ausge­zeichnet. Außerdem über­setzt sie aus dem Deut­schen ins Geor­gi­sche, nament­lich Elfriede Je...

Die Mutter im Sessel im Krieg

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Ein Haus voller Geschichten. Zwischen den Möbeln und all den ange­sam­melten Dingen ihrer Mutter wartet eine Frau auf den Entrüm­pe­lungs­di­enst und gerät in einen Strom von Erin­ne­rungen. Immer schwie­riger wird es, ihre eigenen Erfah­rungen von den so oft gehörten Geschichten der Mutter zu unter­scheiden. Und von dem Eigen­leben, das diese Geschichten - und ihre Ausspa­rungen - in ihr entwi­ckeln. Cornelia Mani­kowskys Erzäh­lung erkundet ein zugleich nahe­lie­gendes und tabui­siertes Terrain: das tägliche Leben der ‘ganz normalen Deut­sche...

Der Geruch von Glück

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Kara verachtet feste harte Dinge, die sie nicht zwischen ihren Fingern zerk­lei­nern und zerdrü­cken kann. Kaugummi, Kerzen­wachs, selbst Brot­krumen, die sie anfeuchtet und weich in den Fingern rollt und reibt, machen ihr Freude. Am liebsten hat sie Salz- oder Sesam­stangen, von denen sie nur kleine Stück­chen abkn­ab­bert und zwischen ihren Vorder­zähnen zerkaut und die sie dann wieder heraus­nimmt, und, feucht und weich, so lange zwischen ihren Fingern zerdrückt, bis sie kleine Kügel­chen oder Würm­chen daraus formen kann. Karas Freun...

Diese Stadt kann auch weiß sein

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Es ist leider so, dass in dieser Stadt die Leute kaum laut reden, auch wenn sie sehr aufge­regt sind, und dazu ist dieser Mann vermut­lich Akade­miker und die spre­chen ohnehin selten laut. So kann meine Neugier worum sich dieses Gespräch drehen könnte, hier mitten im Park, wo zu dieser Zeit mitten in der Woche nur Hunde­be­sitzer mit ihren Lieb­lingen spazieren gehen und sich ab und an gesund­heits­be­wusste Rentner, die ihre Einkäufe bereits erle­digt haben, treffen, in dieser Stadt, wo Leute so selten aufge­regt reden, beson­ders die ...

In den Wolken

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Berlin in den frühen Neun­zi­gern: Ein Bericht aus dem zwischen Lebens­hunger und Lebens­mü­dig­keit oszil­lie­renden Unter­grund der Stadt und gleich­zeitig aus den Tiefen des Ich-Erzäh­lers. Techno, Club­szene, eine abge­klärte Fahrt durch das nächt­liche Berlin, Begeg­nungen mit Musik, Sex, Drogen, anderen Melan­cho­li­kern und Entg­leisten, Liebe­s­er­klär­ungen am Telefon und das Spiel des Erzäh­lens im multi­me­dialen Raum. Eine Nacht- oder gar Traum­no­velle, die von gestei­gerten Sinnes­wahr­neh­mungen erzählt und dabei die Welt der Ideen nicht aus...

Karakand in Flammen

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Im Lande Kara­kand lebten seit eh und je zwei Volks­stämme fried­lich mitein­ander, die Ukuluk und die Bikarek. Alle fünf Jahre tauschten ihre Könige die Regie­rungs­macht. Mit dem Tag der Entde­ckung der Silber­minen bricht eine düstere Zeit an. Ein mörde­ri­scher Bruder­krieg entb­rennt, dessen Ende nicht absehbar ist. Eine Heraus­for­de­rung für die junge Thron­fol­gerin Sunbula. Mit Weis­heit, Tole­ranz und persön­li­chen Opfern kämpft sie gegen Intrigen, Macht­gier und blinden Hass. Eine Parabel über Krieg und Frieden....

Richtung der Anderen

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Ich muss Petra hier zustimmen. Erin­nert mich doch der Name an ein Mädchen in unserem Dorf, das ? nun, sagen wir es so, ob ihrer zahl­rei­chen Männer­be­kannt­schaften einen etwas zwei­fel­haften Ruf genoss. Dagmar argu­men­tiert, ihren Namen gäbe es halt im Türki­schen nicht! Deshalb bleibe es bei Emine. Dagmar finde sie gera­dezu plump dagegen! Das ist es, was ich meine: Sie schafft sich eine fremde Persön­lich­keit. Ich finde das weder authen­tisch noch anzie­hend. Wenn ich eine Kurdin zur Frau nehmen möchte, suche ich mir eine Kurdin. W...

Der rosarote Fahrstuhl

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Alle, einsch­ließ­lich der Esel, lagerten ermüdet am Weges­rand. Wir aber begannen zu träumen, eine U-Bahn-Strecke mit einem Bahnhof zu bauen. Als wir damit anfingen, versi­cherte uns Rihan, nicht eher zu sterben, bis der U-Bahnhof in Betrieb genommen sein werde. Und so bauten wir jahraus, jahrein an einer U-Bahn­linie, die Kurdistan durch­qu­erte. „Elci versteht es mitrei­ßend zu erzählen. Seine Haupt­fi­guren sind alle­samt Opti­misten, die das Herz auf dem rechten Fleck tragen und auch in exis­tenz­be­droh­li­chen Situa­tionen nicht aufgeb...

Die Schule des Krieges

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Najjar wollte ein Gedächtnis für jene Zeit schaffen und gibt in der Schule des Krieges seine persön­liche Sicht­weise wieder. Mehrere Autoren haben sich bereits mit dem liba­ne­si­schen Bürger­krieg beschäf­tigt, aber nur sehr wenige haben es wie Die Schule des Krieges aus der Sicht eines Kindes versucht. (NZZ) Und noch immer läuft ihm ein Schauer über den Rücken, wenn er an die Hecken­schützen denkt, die sich einst hinter einem Wall aus Feig­heit und Hemmungs­lo­sig­keit versteckt hatten: 'Wo sind sie heute? Juckt sie der Zeige­finger n...

Zieh fort aus der Heimat, dem Land deiner Väter

Arabische Kurzprosa irakisch-jüdischer Autoren in Israel

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Jüdisch-arabi­sche Lite­ratur ist durchaus kein Exoticum - exotisch macht sie erst unser Blick, wenn wir sie auf den Hinter­grund der modernen Nahost-Land­karte, die die Welt in Natio­nal­staaten einteilt, proji­zieren....

Der Prophet

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Das wich­tigste Buch der arabi­schen Lite­ratur des 20. Jahr­hun­derts in völlig neuer Über­set­zung....

Der Berg der Eremiten

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Die Bewohner von Ain al-Warda waren ihrer Natur nach Genies, inmitten all ihrer Kühe Poli­tiker, inmitten all ihrer Kinder Asketen, und inmitten all der Materie, in deren Notwen­dig­keiten und Erfor­der­nissen sie bis zum Kinn steckten, Phan­tasten....

Strandgeschichten - Sonne, Sand und Sex

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50 Auto­rinnen und Autoren, 50 Strand­ge­schichten ausge­wählt von der Reise­re­ak­tion der taz: eroti­sche, exoti­sche, roman­ti­sche, kitschig-schöne, gruse­lige und witzige Erzäh­lungen für die kost­barsten Tage im Jahr. Illu­s­triert mit Cartoons von TOM....

Von Moskau an den Amur mit der Märchenerzählerin Maria Schild

Blaue Karawane. Band 1

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Uner­müd­lich rattert die Trans­si­bi­ri­sche Eisen­bahn durch die russi­sche Weite von Moskau nach Wladi­wo­stok. Zwischen damp­fendem Tee und vorbei­zie­henden Birken­hainen verkürzt die Märchen­er­zäh­lerin den Passa­gieren die Tage, indem sie sie ins Reich der Prinzen, Hutzel­wei­b­lein und Scha­manen entführt......

Entlang der Seidenstraße mit der Märchenerzählerin Maria Schild

Blaue Karawane. Band 2

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… zur glei­chen Zeit lebte in Kairo ein junger Mann namens Ali Queck­silber. Man nannte ihn so, weil er jedem entwischte, der ihn fangen wollte......

Nach Mesopotamien mit der Märchenerzählerin Maria Schild

Blaue Karawane, Band 3

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Eine Reise zu den Anfängen unserer Zivi­li­sa­tion. „Geschichten lassen das Fremde zu. Sie sind ein Binde­g­lied zwischen den Kulturen. Wenn Schild ihre Märchen erzählt, tut sie alles, um die Zuhörer und Zuhö­re­rinnen zu fesseln.“ (taz)...

Hörbuch: Von Moskau an den Amur

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Von Moskau an den Amur mit der Märchen­er­zäh­lerin Maria Schild - Liebe­voll und packend erzählt Maria Schild sibi­ri­sche Märchen entland einer Sommer- und einer Winter­reise mit der Trans­si­bi­ri­schen Eisen­bahn. Mit Origial­in­stru­menten musi­ka­lisch begleitet von Derya Takkali, Alexej Wagner und Cherif Hammiche. Gesamt­spiel­zeit 73 Min. „ Eine aufrich­tige Liebe­s­er­klärung an das Land und seine Menschen.“ (Moskauer Deut­sche Zeitung)...

Hörbuch: Nach Mesopotamien

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Nach Meso­pota­mien mit der Märchen­er­zäh­lerin Maria Schild - Eine Reise zu den Anfängen unserer Zivi­li­sa­tion. Geschichten lassen das Fremde zu. Sie sind ein Binde­g­lied zwischen den Kulturen. Wenn Schild ihre Märchen erzählt, tut sie alles, um die Zuhörer und Zuhö­re­rinnen zu fesseln. (taz) Mit Origial­in­stru­menten musi­ka­lisch begleitet von Derya Takkali, Alexej Wagner und Cherif Hammiche. Gesamt­spiel­zeit 138 Min....

Die Sternchen der Pusteblume

Erinnerungen an das 20. Jahrhundert

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»Ich habe den Studenten erklärt, dass Examina Initia­ti­ons­riten sind. Bei den soge­nannten primi­tiven Völkern müssen die Jugend­li­chen oft gefähr­liche Mutproben bestehen oder Schmerzen aushalten, ehe sie in die Gemein­schaft der Erwach­senen aufge­nommen werden. In unserer Gesell­schaft verur­sa­chen wir denen, die voll­wer­tige Mitg­lieder werden wollen, keine Schmerzen, weil wir zivi­li­siert sind. Wir machen ihnen Angst. Frei­schwim­mer­zeugnis, Abitur, Führ­er­schein, Staats­examen sind Lohn der Angst. Kandi­daten werden durch die Prüfungssi...

La Línea Colorada

Literarische Facetten Lateinamerikas

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Malet

Literatur aus Malta

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Mario Azza­pardi / Rena Balzan / Francis Ebejer / Victor Fenech / Achille Mizzi / Lillian Sciberras...

Ein mit Tauben und Gurren gefüllter Koffer

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Gedichte und Prosa...

Gedanken über das Lauwarme

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„Der Autor spricht die Sprache der Sprach­lo­sig­keit und zugleich der Selbst­ver­ge­wis­se­rung und -beob­ach­tung, das ist sensibel und ohne falsche Rück­sicht gegen sich selbst, nie jedoch larmo­yant.“ (progrom)...