Romane

Die Menge macht das Gift

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Paulo heißt gar nicht Paulo und arbeitet in einem Steu­er­büro. Er ist verhei­ratet, hat eine Tochter und nicht nur zuhause am liebsten seine Ruhe und ein Leben nach Plan. Lilli nennt sich auch mal Sabrina, Anna oder Theresa und knallt in Paulos Ödnis wie der Korken aus der Sekt­fla­sche. Was als erre­gende Rollen­spiele beginnt, stiftet immer mehr Verwir­rung und wird zur Bedro­hung. Getrieben von der Faszi­na­tion des Neuen versucht Paulo, seine nicht gelebte Jugend nach­zu­holen und dabei irgendwie sich selbst und seiner Familie treu ...

Die Seidenstraße

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13. Jahr­hun­dert. Tschinggis-Chan erobert mit seinen Truppen ein Land nach dem anderen. Nun bedroht er auch das mitte­la­sia­ti­sche Reich von Choresm. Die hier herr­schenden Chane sind von Intri­gen­spielen und Zwis­tig­keiten bean­sprucht. Nur der Chan von Otrar, einem blüh­enden Handels- und Kultur­zen­trum, begreift die Tragik des Augen­blicks. Sein Aufruf zur Einheit der Stämme wird jedoch nicht gehört, und nach blutigen Schlachten muß sich auch sein Volk dem Eroberer unter­werfen. Die histo­ri­schen Vorgänge, span­nend und kolo­rit­reich ...

Die Reise des Granadiners

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Im Jahre 1091 verliert Muhammad seinen Bruder in den Wäldern Granadas. Sieben Jahre später hört er von einem Mann, der viel­leicht sein Bruder sein könnte und der mit Kermes und Heil­kräu­tern zwischen Valencia und Cordoba handelt. Getrieben von seinen nächt­li­chen Träumen und gelähmt vor Angst vor der Wirk­lich­keit entsch­ließt er sich zur Reise. Die histo­ri­schen Ereig­nisse des isla­mi­schen König­reichs und der christ­li­chen Fürs­ten­tümer des mittelal­ter­li­chen Spaniens ziehen ihn in ihre Wirren....

Brief von Salt Ibn Umaya an seine Konspiranten in der Deutschen Demokratischen Republik

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Der Student Werner in einem bizarren ägyp­ti­schen Wüsten­dorf. Geheim­kom­mu­ni­ka­tion, rätsel­hafte Frau­en­fi­guren und Fami­li­en­ver­hält­nisse, ein Noor in Schleswig-Holstein, ein Kongress, ein Klavier, Konspi­ra­tion, Wahn, Verzweif­lung: Es passiert sehr, sehr viel in Nora Schmidts Roman, das ist aber nicht das Wesent­liche daran: Hier will – und wünscht nicht nur, wie zu oft – eine junge Autorin schreiben, sich ausdrü­cken, mitteilen. Und davon versteht die Schrift­s­tel­lerin auch etwas: vom Schreiben an sich. Dieser Roman ist Kunst­handwe...

Und ihr liebt China

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Yuan und BiBi, zwei Chine­sinnen, bereisen ihr Heimat­land. Sie möchten ihrem Leben eine Wende geben. Begleitet werden sie von ihrem deut­schen Freund Mark, einem frisch­ge­ba­ckenen Single, mit dem sie einen kuriosen Plan entwi­ckeln. Im prallen chine­si­schen Alltag beginnt ein Verwirr­spiel um selt­same Begeg­nungen, Konfron­ta­tionen mit der Vergan­gen­heit und eine Hoch­zeit. Langsam kommt man dem Trio auf die Schliche. „Ein facet­ten­rei­cher Roman ist da entstanden, eine senti­men­tale Reise dreier Glücks­su­cher, die sich am Ende von ihren...

Kamerun

Vainsteins und die vermisste Frau

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Um einen möglichst authen­ti­schen Krimi zu schreiben, möchte ein Student von Privat­de­tektiv Aimé Vain­steins wissen, wie er die Suche nach einer vermissten Frau aus Kamerun angehen würde. Detail­liert schil­dert der Student ihre Geschichte bis zu ihrem Verschwinden, doch die Fort­set­zung scheint er nicht zu kennen. Schnell wird Vain­steins klar, dass dieser Krimi keine Fiktion ist. Diese Frau aus Kamerun exis­tiert. Aber wo ist sie? Steckt sie in Schwie­rig­keiten, und wieso hatte der Student Vain­steins zu täuschen versucht? Ist sie ...

Italien - Vainsteins und der Mann in der Telefonzelle

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Krimi­nal­roman: Auftakt der „Vain­stein-Trilo­gie“. Féli­cité, die Freundin von Privat­de­tektiv Aimé Vain­steins, ist mal wieder verschwunden. Gerade als er anfängt, sich Sorgen zu machen, erhält er aus der Tele­fon­zelle gegen­über seiner Wohnung im Zürcher Stadt­kreis 4 einen Anruf von einem jungen Mann: „Féli­cité ist in Gefahr“, erklärt der Anrufer atemlos. Weiter kommt er nicht, mit quiet­schenden Bremsen hält ein Auto, zwei Männer springen heraus. Dem Mann in der Tele­fon­zelle gelingt nur knapp die Flucht. Aimé Vain­steins steckt in...

Verschwinden

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Mariana Enri­quez, geboren 1973 in Buenos Aires, zählt zur jungen argen­ti­ni­schen Lite­ra­tur­szene, wie sie nach dem wirt­schaft­li­chen Zusam­men­bruch des Landes 2001 entstanden ist. Im Stil eines „dirty realism“ wirft der Roman seinen unge­sc­hönten Blick auf den typi­schen Mikro­kosmos eines Vier­tels zwischen klein­bür­ger­li­cher Misere und Slum. Im Mittel­punkt steht der sieb­zehn­jäh­rige Matías, der sich aus dem Strudel von Armut, Gewalt und Drogen zu befreien versucht....

Das Haus der Malgorzata

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Verlust und Entwur­ze­lung: Eine Deut­sche und eine Polin wohnen nach Krieg­s­ende gezwun­ge­ner­maßen in einem Haus an der pommer­schen Ostsee­küste und durch­b­re­chen dabei langsam ihr Schweigen und ihren Hass aufein­ander. Ist es möglich, dass zwei sich anta­go­nis­tisch gegen­über stehende Menschen einen gemein­samen Raum finden können? Über jegliche histo­risch-poli­ti­schen Dispute gestellt wird dem Drama, das eigene Zuhause zu verlieren, die Dimen­sion der mensch­li­chen Alltäg­lich­keit hinzu­ge­fügt. Ewa Kujawska, geboren 1958 in Ustka, Polen...

Gyokusai – Japans Helden sterben schön

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„Gyoku­sai“, der Titel des Romans, spielt auf ein altes japa­ni­sches Durch­hal­te­motto an: Der Held möchte lieber ein „zerbro­chenes Juwel als ein ganz­ge­b­lie­bener Ziegel“ sein. Selbst­mord­ein­sätze, aber auch massen­hafter Selbst­mord, um der Gefan­gen­schaft zu entgehen, ziehen sich seit der Kämpfe um Attu im Nord­pa­zifik (1943) durch die Geschichte der japa­ni­schen Rück­zugs­ge­fechte. Die Schlacht um Okinawa wenige Monate vor Krieg­s­ende gehört auch in diese Kate­gorie. Der Roman handelt von den letzten Tagen eines solchen Insel­kampfes. Di...

Farida

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Bagdad im Zweiten Welt­krieg: Die Geschichte von der jungen Farida, ihrer Liebe zu Salim, ihrer Karriere als vergöt­terte Nacht­club­sän­gerin, einem Mord, von Verrat und Rettung. Naïm Kattan, geboren 1928, wirft nicht nur durch seine Prota­go­nistin Licht auf die verges­sene Geschichte iraki­scher Juden, der Autor selbst gehört zu den führ­enden Vert­re­tern jüdisch-arabi­scher und, nach seiner Auswan­de­rung 1954, auch fran­ko­phoner kana­di­scher Lite­ratur....

Nomaden - Fluch des Schwertes

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Das erste Buch der Trilogie Nomaden handelt von der Entste­hung des kasa­chi­schen Khanats im 15. Jahr­hun­dert. Im ehema­ligen Reich von Tschingis Khan herr­schen erbit­terte Macht­kämpfe unter seinen Nach­fol­gern, das Reich ist schon längst in riva­li­sie­rende Khanate zerfallen. Nur die grau­samsten und geris­sensten Nach­fahren haben Aussicht auf einen Thron. Die kasa­chi­schen Völker und Stämme, die als Nomaden leben, sind in der ersten Hälfte des 15. Jh. der Willkür von Khan Abulk­hair, einem Nach­fahren Tschingis Khans aus dem Haus Schai...

Nomaden - Die letzte Stunde

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Der zweite Teil der Roman-Trilogie Nomaden erzählt über den Kampf des kasa­chi­schen Volkes gegen die Unter­drü­ckung durch die Dschun­garen. Es wird von den Jahren der großen Not erzählt, und von der Zerschla­gung der Dschun­ga­ri­schen unter der Führung von Ablai Khan, der die kasa­chi­schen Völker und Stämme verei­nigte. Ablai Khan war ein weiser, starker, flexi­bler Mann und heraus­ra­gender Diplomat. Aber als echter Tschin­gi­side zeich­nete er sich ebenso durch beson­dere Härte aus....

Nomaden - Die Rückkehr des Khans

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Der dritte Teil der Roman-Trilogie Nomaden handelt von einem Mann, der beab­sich­tigt, Kasach­stan von Russ­land abzu­spalten und allei­niger Herr­scher der Steppe zu werden. Kenesary Kasymov gelang es, viele Batyre von hohem Stand und verwandte Tureh um sich zu scharen. Sie waren ihm absolut ergeben. Und hinter jedem Batyr oder Tureh stand ein großer Aul oder ein ganzer Stamm. Mit jedem Jahr wurden Kenesarys Über­fälle blutiger. Kasy­movs Kampf um die Macht fiel mit dem ewigen Kampf des Volkes um Unab­hän­gig­keit zusammen. Dieser Kri...

Abai - Vor Tau und Tag

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»Von Abai, seinem Leben, seinem Wirken, seinem Aussehen und Charakter ist nichts Authen­ti­sches auf uns Über­kommen, weder schrift­lich noch in gedruckter Form – kein persön­li­ches Archiv, keine Briefe, Tage­bücher, Memoiren, ja nicht mal verzeich­nete Erin­ne­rungen an den Dichter. Über alle Einzel­heiten seiner Lebens­ge­schichte und alle Bege­ben­heiten, die später in meinem Roman aufge­rollt werden sollten, mußte ich mir durch münd­li­ches Befragen von Leuten, die Abai noch gekannt hatten, in langen Gesprächen mit ihnen Kenntnis verscha...

Das Haus des Heimatlosen

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Der große Roman des kasa­chi­schen Autors über die Depor­ta­tion der Wolga­deut­schen und ihre Entrech­tung nach dem Über­fall Hitler­deut­sch­lands auf die UdSSR 1941. Selbst als Sechs­jäh­riger in den Strudel der Ereig­nisse gerissen und mit dem Vater in einen kasa­chi­schen Aul verschlagen, vermit­telt Belger dem Leser die Vorgänge auch inner­halb der Fiktion als authen­tisch. „... seit einigen Tagen lese ich mit wach­sender Bewun­de­rung Herold Belgers Das Haus des Heimat­losen, im Giebel der Erzäh­lung taucht die Erläu­te­rung des Titels auf, d...

Mensch, Martha!

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Krimi­nal­kom­mis­sarin Martha Morgens­tern, ange­hende Nich­trau­cherin, allein­er­zie­hende Mutter einer sieben­jäh­rigen Tochter, mag ihren Beruf und hasst ihre Arbeit. Verge­wal­ti­gung, sexu­elle Nöti­gung und Miss­brauch, Körper­ver­let­zung, Mord und Totschlag ­- sie sieht die Verb­re­chen, verliert aber manchmal aus den Augen, dass sie mithilft, sie aufzu­klären. Oft fehlt ihr einfach der Abstand - beson­ders bei einem Fall wie diesem, da das Opfer ein vom Leben benach­tei­ligtes Mädchen ist. Ist der arro­gante Kinder­arzt Markus Radspieler tatsä...

Martha, Martha!

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Krimi­nal­kom­mis­sarin Martha Morgens­tern muss sich daran gewöhnen, plötz­lich ein Privat­leben zu haben, als sie ans Kommis­sa­riat für vermisste Personen ausge­liehen wird – für eine Fern­seh­re­por­tage über Frauen bei der Kripo. Sie arbeitet am Fall einer verschwun­denen jungen Frau und glaubt nicht, dass der Fall so einfach gestrickt ist, wie er auf den ersten Blick aussieht. Ihre Hart­nä­ckig­keit bringt sie unfrei­willig zur Mord­kom­mis­sion, wo die Kollegen nicht gerade vor Begeis­te­rung sprühen, als sie dort ihre Arbeit antritt. Hängen...

Ketzermusical

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Roman - Intrigen, Miss­ver­ständ­nisse, Aber­glaube, Sex, Liebe und Wahn­sinn: Die Geschichte eines Tele­no­vela-Autors, der zwischen zwei Welten steht, der TV-Schi­ckeria, für die er arbeitet, und seiner Bezie­hung zu einer Afri­ka­nerin, in die er sich verliebt hat. Ein Kultur­pes­si­mist, der hofft, sich und seine Geliebte aus ihrer Misere befreien und retten zu können in eine Welt, die erst noch erschaffen werden muss. Er verfällt der Illu­sion, den beliebig gewor­denen Konven­tionen seiner Gesell­schaft den Rücken kehren zu können. Der ...

Das Geständnis des Fleischhauers

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Man solle einen Hals wie ein Kamel haben, lautet eine alte arabi­sche Weis­heit, damit der Zorn sich auf dem langen Weg nach unten beru­hige. Denn das Wort könne den Beginn einer Liebe bedeuten, aber auch den eines Mordes. Nun stehe ich, der Täter, vor voll­en­deten Tatsa­chen. Es macht wirk­lich wenig Sinn, die Mordtat unter dem Deck­mantel der Recht­fer­ti­gung schön­zu­reden. Mir, der ich bald aus freien Stücken aus dieser Welt scheiden werde, kommt die Aufgabe zu, die wahren Beweg­gründe offen­zu­legen. Die ganze Geschichte beginnt eige...

Das Palmenhaus

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Nach einigen Jahren in Wien, die von Einsam­keit und einem perspek­tiv­losen Alltag am Rande der Gesell­schaft geprägt sind, lernt Hamza Sandra kennen, die ihm eine völlig neue Welt eröffnet: Sie zeigt ihm das Palmen­haus, das für ihn zum Ort der Gebor­gen­heit und der Wärme wird. „... ein wunder­barer Roman, voll Weis­heit und Mensch­lich­keit...“(Progress) „Sprach­lich bril­lant, erzäh­le­risch gewandt und offen­sicht­lich bewegt von der Liebe zum Menschen und zur Welt...“ (Thomas Weische, Lisan) „Tarek Eltayeb hat sich in der Pointi...

Städte ohne Dattelpalmen

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Ich empfinde gegen­über den Fried­höfen eine Art Vertraut­heit und Liebe, die ich meinem Vater gegen­über nicht spüre. Ich liebe sie mehr als ihn, weil sie mich vor seinen Angriffen beschützt haben. Ich verbrachte viele Stunden dort und sang Lieder, deren Verfasser, Kompo­nist, Vortra­gender und einziger Zuhörer ich war. Ich hatte Geschichten über Dämonen und Geister auf Fried­höfen gehört, aber ich hatte nie Angst, da mir meine Flucht dorthin das Gefühl der Sicher­heit gab....

An den Flüssen Babylons

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Ein sonder­barer Mann, dieser Absari. Er sagte zu mir: Was willst du mit diesem Beruf? Wirf Junge. Stricke Pull­over. Mache Masisa. Koche. Mache Liebe. Das ist ange­nehmer und nütz­li­cher. Ich antwor­tete ihm:Jeder von uns strebt danach, sich selbst auf seine Art zu verwir­k­li­chen. Ich liebe es zu schaffen! Ich liebe es, schöp­fe­risch zu sein!...

Die andere Stadt

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„Mit 'Die andere Stadt' schrieb sich Ibrahim Abdal­magid in die Reihe der größten Roman­schrift­s­teller Ägyp­tens ein“ (Nagib Machfus). „Ich sehe das Schweigen, es ist ein schwer lastendes Schweigen, ein Schweigen der Zensur und der Frem­den­feind­lich­keit. In einem Land, in dem Schweigen das einzig zuläs­sige Handeln ist, steht die Zeit. Der Mensch fühlt sich gefangen in Einsam­keit und Über­wa­chung.“ (Tahar Ben Jelloun, Le Monde)....

Anton Grübel und der Schatz der Kalifen

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„Was sich anfangs wie ein bewährter, mit Fantasy-Elementen ange­rei­cherter Abenteu­er­roman liest, erweist sich beim Weiter­lesen als erstaun­lich fakten­rei­ches, mit histo­ri­schem Wissen gespicktes Buch.“ (Volker Kaminski, qantara.de) Anton Grübel und seine Freunde entde­cken in den Tiefen einer Ritter­burg ein Labyrinth, durch das sie in das mittelal­ter­liche Bagdad, in die pracht­volle Metro­pole der Kalifen gelangen. Auf der Suche nach der Lösung eines uralten Rätsels gewinnen die Abenteurer neue Freunde, wie den Zwerg Zilli­poch, t...

Königreich der Fremdlinge

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Die Roman­fi­guren sind Flücht­linge, Vertrie­bene, Versch­leppte, Exilierte, Emigrierte, Konver­tierte. Hand­lung­s­orte sind Libanon, Paläs­tina und Israel. Das Leben der einzelnen Personen wird von dem liba­ne­si­schen Autor nicht nur als indi­vi­du­elle Lebens­ge­schichte darge­s­tellt, sondern als leben­diger Teil von Zeit­ge­schichte. Alle Schick­sale sind mit- und inein­ander verwoben, vonein­ander abhängig und ohne einander undenkbar....

Zoco Chico

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Das Fest­land, das Noah nach der Sint­flut betrat, soll Tanger gewesen sein. Eine Taube habe ihm mit einem Oliven­zweig im Schnabel und Erdk­lumpen an den Füßen die frohe Botschaft ange­kün­digt, das besagt eine Legende aus Tanger. Diese erste mensch­liche Oase nach der Flut zog in den sech­ziger und sieb­ziger Jahren Hippies aus aller Welt an. Mohamed Choukri besch­reibt aus der Sicht eines einhei­mi­schen Auss­tei­gers diese ausge­f­lippte Gemeinde....