Wahid Nader

Wahid Nader Verbrennen der Myrte

Verbrennen der Myrte

Verlag Hans Schiler
Sprache: Deutsch
1. Auflage ()
Klappenbroschur, 112 Seiten
ISBN 9783899302455
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Zerrissen zwischen zwei Welten, die sich in ihm ständig zu vereinen suchen, träumt Wahid Nader von Syrien und Deut­sch­land, vom Euphrat und der Elbe.
Von seinem Leben in Sachsen-Anhalt, über sein Heimat­dorf an der Mittel­meer­küste, bis hin zu den Verän­de­rungen und dem Ausbruch der Gewalt in Syrien spannt sich der Bogen dieses Bandes. In sechs Kapi­teln bewegen sich die Gedichte zwischen Lust und Trauer, Verbun­den­heit und Sehn­sucht.

»Naders Verse zeichnet ein symbio­ti­sches Einver­nehmen von orien­ta­lisch bestimmter Gefühls­reg­sam­keit und kühler Ausdrucks­­ge­konnt­heit aus. Ange­sichts eines Syrers, der seit Jahr­zehnten im Deut­schen heimisch ist, mag das kein Wunder sein, aber wunderbar liest sich das doch.« (Peter Gosse, Dichter)

»Wahid Naders deut­sches Werk ist jetzt schon eine Berei­che­rung der deut­schen Lite­ratur.« (Ludwig Schu­mann, Schrift­s­teller)

»Die Araber nennen den Dichter einen Menschen, der die Welt anders fühlt. Das gilt gerade in Zeiten, die von Unrecht, Leid und Krisen geprägt sind. In meinem Heimat­land herrscht Krieg – nun schon seit einigen Jahren. Und doch werden Gedichte geschrieben.« (Wahid Nader)

Wahid Nader, geboren 1955 in Bmanneh, Syrien, studierte Chemie- und Petrol­technik in Homs. Nach Ergän­zungs­stu­dium und Promo­tion in Magde­burg lehrte er fünf Jahre in Aleppo, bevor er 1995 nach Magde­burg zurück­kehrte. Heute arbeitet Nader als Dozent, Über­setzer und Schrift­s­teller; Gedichte verfasst er bereits seit Anfang der sieb­ziger Jahre. 1984 und 2000 erschienen zwei Lyrik­bände von ihm in Damaskus und Homs; 2010 folgte sein deut­sches Debüt Ich weide Sterne auf trun­kener Nacht. Ins Arabi­sche über­setzte er u.a. Atem­schaukel von Herta Müller sowie Lyrik­bände von Erich Fried und Daniela Danz.