Das Haus des Heimatlosen


Herold Belger

Kasachische Bibliothek

Übersetzer: Kristiane Lichtenfeld

Verlag Hans Schiler
ISBN 978-3-89930-261-5
Erscheinungsdatum: 2010
1. Auflage
Gebunden, 420 Seiten
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Der große Roman des kasachischen Autors über die Deportation der Wolgadeutschen und ihre Entrechtung nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf die UdSSR 1941. Selbst als Sechsjähriger in den Strudel der Ereignisse gerissen und mit dem Vater in einen kasachischen Aul verschlagen, vermittelt Belger dem Leser die Vorgänge auch innerhalb der Fiktion als authentisch.

... seit einigen Tagen lese ich mit wachsender Bewunderung Herold Belgers "Das Haus des Heimatlosen", im Giebel der Erzählung taucht die Erläuterung des Titels auf, dem tragischen Christian in den Mund gelegt. Mir scheint allmählich, als wolle die "Kasachische Bibliothek" die Geschichte Kasachstans mit dem Leben von Romanfiguren lebendig werden lassen - vom frühzeitlichen "Minarett" über den "Aufstand der Sanftmütigen", Belgers Roman und (vorerst) schließlich Achtanovs "Beichte der Steppe" sowie Seysenbayevs Novelle über die Atomtests. Dazu kommen noch die Gedichte von Abai und Süleymenov... Jedenfalls bin ich vom lebensnahen Schreibstil Belgers begeistert und werde seinen Roman allen meinen Freunden empfehlen. (Dr. Werner Linden, musicologist)

www.schiler-daten.de/Kasachische-Bibliothek.pdf